Eine neue Katze zieht ein. Warum markiert meine alte Katze plötzlich?

Ein Blick hinter das Verhalten deiner Katze und wie Tierkommunikation bei der Zusammenführung helfen kann.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Markieren ist keine Boshaftigkeit. Deine Katze zeigt dir damit, dass gerade etwas für sie nicht mehr passt.
- Mit einer neuen Katze verändert sich für deine bestehende Katze sehr viel auf einmal: gewohnte Strukturen und Routinen, die Ressourcen im Haushalt, ihr Revier und die ganze Gruppendynamik.
- Auch die neuen Katzen brauchen Zeit, weil für sie zuerst einmal alles fremd ist.
- Die klassische Verhaltensberatung schaut vor allem auf das sichtbare Verhalten. Über die Tierkommunikation erfahre ich zusätzlich, wie es dem einzelnen Tier innerlich geht und was es wirklich braucht.
- Beides gehört für mich zusammen. Den entscheidenden Unterschied macht in meiner Erfahrung aber die Tierkommunikation.
- Die Tierkommunikation ist ortsunabhängig, an keinen festen Termin gebunden und bedeutet gerade für ängstliche oder aggressive Katzen keinen zusätzlichen Stress.
Vielleicht kennst du diese Situation: Bei euch zu Hause ist kürzlich eine neue Katze eingezogen. Bei dir lebt bereits eine ältere Katze oder du hast vielleicht schon einen Mehrkatzenhaushalt. Häufig ziehen die neuen Katzen einfach ein und dürfen von Anfang an mit allen zusammen sein.
Und plötzlich verändert sich das Verhalten deiner «alten» Katze, die vorher nie Probleme gemacht hat. Sie beginnt, irgendwo in der Wohnung zu markieren, geht auf die neuen Katzen los oder zieht sich ganz zurück und möchte nur noch draussen sein.
Manchmal sind es auch die neuen Katzen, die plötzlich auffällig werden. Sie verkriechen sich, nutzen das Katzenklo nicht mehr richtig oder beginnen selbst zu markieren. Und das nicht etwa, weil sie nicht stubenrein wären, sondern weil sie im neuen Zuhause etwas stresst oder stört.
Oft betrifft es nicht nur eine einzelne Katze und auch nicht nur ein einzelnes Problem. Gleich mehrere Katzen scheinen sich nicht mehr wohl zu fühlen und diese Unruhe zeigt sich im Markieren, im gegenseitigen Angreifen oder im Rückzug.
Nach dieser kurzen Zeit bist du dann vielleicht schon ziemlich überfordert und das ist absolut verständlich. Gerade die Unsauberkeit kann im Alltag einfach sehr mühsam und kräftezehrend sein. Dabei wolltest du doch eigentlich nur einer weiteren Katze ein schönes Zuhause geben.
Warum das passiert
Katzen markieren nicht aus Boshaftigkeit. Wenn eine Katze plötzlich markiert, zeigt sie dir damit, dass etwas in ihrem Umfeld für sie nicht mehr passt. (Manchmal steckt auch ein gesundheitliches Thema dahinter, in dieser Situation ist das aber meist nicht der entscheidende Punkt.)
Was sich für deine alte Katze verändert
Was dabei oft vergessen geht: Für deine alte Katze ist nicht einfach nur eine neue Katze nach Hause gekommen. Für sie selbst hat sich sehr viel verändert. Sie versteht meist gar nicht, was diese fremde Katze plötzlich bei ihr zu Hause macht. Genau das ist übrigens etwas, das ich ihr in der Tierkommunikation erklären kann.
Dazu kommt, dass mit den neuen Katzen häufig die gewohnten Strukturen und Routinen wegbrechen, die deiner Katze bisher Sicherheit gegeben haben. Gerade wenn ältere Katzen da sind und ganz junge dazukommen, ist das für die Älteren oft ein grosser Stress, weil die Jungen viel aktiver sind. Viele Menschen denken, ihre alte Katze bekomme mit einer jungen Katze endlich einen Spielpartner. Dabei sind Katzen von Natur aus Einzelgängerinnen, die am liebsten alleine auf die Jagd gehen (übrigens verhält sich das beim Spielen meist genauso). Meist ist darum genau das Gegenteil der Fall und die ungewohnte Unruhe stresst deine ältere Katze zusätzlich.
Oft spielen auch die Ressourcen im Haushalt eine grosse Rolle. Wenn alle Futterplätze am selben Ort sind, können die Katzen nicht mehr in Ruhe fressen. Sind zu wenige Katzenklos vorhanden oder stehen sie so, dass die Katzen sie nicht ungestört benutzen können, fördert auch das die Unsauberkeit. Und wenn insgesamt zu wenige Ressourcen da sind, bekommen die bestehenden Katzen schnell das Gefühl, man würde ihnen etwas «wegnehmen». Sie fühlen sich dadurch bedroht oder verunsichert.
So wird das ganze Revier deiner bestehenden Katze durcheinandergebracht. Zusätzlich muss sich eine völlig neue Gruppendynamik bilden und zwar zwischen allen gleichzeitig: zwischen den alten Katzen, die sich schon kennen, zwischen den neuen und auch gegenüber allen Menschen im Haushalt. Es ist dabei meist gar nicht das schnelle oder langsame Zusammenführen an sich, das die Probleme macht, sondern all diese Dinge, die zusammenkommen.
Eine Sache ist mir hier aber wichtig: Wenn sich Katzen bereits stark aggressiv gegeneinander verhalten, dürfen sie nicht einfach mit dem Gedanken «die gewöhnen sich schon noch aneinander» weiter zusammengelassen werden. Massiver Stress kann für Katzen lebensbedrohlich sein und gewisse Gruppenkonstellationen erholen sich danach kaum mehr.
Warum auch die neuen Katzen Probleme zeigen
Auch bei den neuen Katzen kann das Problemverhalten ganz unterschiedliche Ursachen haben und vieles hängt damit zusammen, dass für sie gerade alles fremd ist. Manche wissen noch gar nicht, dass dies nun ihr neues Zuhause ist. Gerade bei Katzen, die früher schon von einem Ort zum nächsten «weitergegeben» wurden oder deren Vergangenheit wir nicht kennen, ist das oft ein Thema. Dazu kommt, dass sie nicht immer an andere Katzen gewöhnt sind. Sie müssen sich erst in ihrer neuen Umgebung zurechtfinden, ihr eigenes Revier bilden und sich an ganz viele neue Dinge gleichzeitig anpassen.
Zu all dem können dann noch ganz praktische Dinge dazukommen, die es den neuen Katzen zusätzlich schwer machen. Steht ihnen zum Beispiel nur ein einziges Katzenklo zur Verfügung, ist dieses geschlossen, obwohl sie nur offene kennen oder mögen sie das Einstreu nicht, kann auch das eine Rolle spielen. Solche Dinge wirken für uns oft nebensächlich, können aber für eine Katze, die sich ohnehin gerade völlig neu orientieren muss, das Fass zum Überlaufen bringen.
So kommen bei einer Zusammenführung ganz viele Dinge zusammen, die von aussen nur schwer einsehbar sind. Und dann sind da noch die seelischen und emotionalen Themen der Tiere selbst. Manchmal reaktiviert eine neue Situation alte Traumata oder alte Muster, die dann durch das Problemverhalten hervorbrechen.
Klassische Verhaltensberatung oder Tierkommunikation?
Wenn eine Katze plötzlich markiert oder es bei einer Zusammenführung nicht rund läuft, denken die meisten Menschen zuerst an die klassische Verhaltensberatung. Das ist verständlich, denn oft ist das der einzige Weg, den sie kennen.
Die klassische Verhaltensberatung schaut dabei vor allem auf das Verhalten selbst, also auf das, was von aussen sichtbar ist. Sie arbeitet an den äusseren Rahmenbedingungen, zum Beispiel am Katzenklo-Management, an den Ressourcen im Haushalt oder an einer guten Beschäftigung. All diese Dinge sind wichtig und gehören auch bei mir selbstverständlich mit dazu.
Was dabei aber oft offen bleibt, ist die Frage, wie es dem einzelnen Tier in dieser Situation eigentlich geht. Was genau erlebt diese eine Katze gerade, was fehlt ihr und was verunsichert sie? Das lässt sich von aussen nur schwer erkennen, gerade weil so vieles gleichzeitig zusammenkommt.
Genau hier setzt für mich die Tierkommunikation an. Über sie erfahre ich viel direkter, was in einer Katze wirklich vorgeht und was sie in dieser Situation gerade braucht. So kann ich gezielt auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Tieres eingehen, statt das Verhalten nur von aussen zu beurteilen. Und oft zeigen sich dabei gerade die seelischen und emotionalen Themen, die hinter dem Problemverhalten stecken und die man sonst leicht übersieht.
Für mich ist die klassische Verhaltensberatung deshalb kein Gegensatz zur Tierkommunikation, sondern eine wertvolle Ergänzung. Die praktischen Massnahmen fliessen bei mir immer mit in die Empfehlungen ein. In meiner Erfahrung ist es aber gerade die Tierkommunikation, die den entscheidenden Unterschied macht. Je nach Tier und Situation ergänze ich die Beratung zusätzlich mit unterstützenden Methoden, zum Beispiel mit Bachblüten oder Aura Soma. So schauen wir nicht nur auf das sichtbare Verhalten, sondern auch auf das, was das Tier innerlich beschäftigt und genau das bringt meist langfristig die schönsten Ergebnisse.
Warum die Tierkommunikation hier so gut passt
Ein grosser Vorteil der Tierkommunikation ist, dass ich damit ortsunabhängig arbeiten kann. Ich muss für eine Beratung also nicht zu dir nach Hause kommen und kann dich und deine Katzen von überall aus begleiten, egal wo du zu Hause bist.
Ein weiterer Vorteil ist, dass wir mit der Tierkommunikation an keinen festen Termin gebunden sind. Ich führe die Tierkommunikation für dich durch und gebe dir danach eine Rückmeldung dazu. So kannst du dir alles ganz in Ruhe anhören oder durchlesen, wann immer es dir gerade passt. Du bist dadurch zeitlich völlig flexibel und musst dir keinen bestimmten Termin freihalten.
Das ist gerade bei sehr ängstlichen oder aggressiven Katzen ein grosser Pluspunkt. Denn ein fremder Mensch, der für einen Hausbesuch in die Wohnung kommt, bedeutet für ein ohnehin gestresstes Tier oft eine zusätzliche Belastung. Über die Tierkommunikation kann ich mir alles in Ruhe mit deiner Katze anschauen, ohne dass für sie noch mehr Unruhe entsteht.
Dazu kommt ein Punkt, der oft unterschätzt wird. Ein klassischer Hausbesuch dauert meist nur ein bis zwei Stunden. In dieser Zeit lassen sich aber nicht alle Probleme lösen und schon gar nicht mehrere Katzen zusammenführen. Viele Menschen wünschen sich verständlicherweise, dass einfach jemand vorbeikommt und das Problem für sie löst. Eine Zusammenführung ist aber kein einmaliger Termin, sondern ein Prozess, der etwas Zeit und Begleitung braucht. Und genau diese Begleitung über einen längeren Zeitraum biete ich dir mit der Tierkommunikation an.
Wie eine solche Begleitung bei mir aussieht
Vielleicht fragst du dich jetzt, wie das Ganze bei mehreren Katzen überhaupt ablaufen soll. Eine Tierkommunikation findet immer nur mit einem Tier auf einmal statt. Das heisst aber nicht, dass ich mit jeder einzelnen Katze in deinem Haushalt kommunizieren muss.
Meist empfehle ich, zuerst mit der einen oder den zwei Katzen zu kommunizieren, die das Problemverhalten zeigen. So können wir genau dort ansetzen, wo es gerade am meisten benötigt wird und du musst nicht für alle Tiere im Haushalt eine Tierkommunikation durchführen lassen.
Zusätzlich empfehle ich oft noch Dinge, welche die ganze Gruppe und die allgemeine Stimmung im Haushalt unterstützen können, damit die Gruppenharmonie insgesamt wieder ins Gleichgewicht kommt. Welche Empfehlungen im Einzelnen sinnvoll sind, entscheide ich dabei immer individuell und je nach Tier und Situation.
Wenn du dich in dieser Situation wiedererkennst, möchte ich dir vor allem eines mitgeben: Du musst das nicht alleine lösen und es ist auch kein Grund für ein schlechtes Gewissen. So eine Zusammenführung bringt für alle Beteiligten sehr viel durcheinander und da kann es nun mal kurzzeitig etwas holprig werden.
Wenn du magst, schaue ich gemeinsam mit dir und deinen Katzen, was bei euch gerade los ist und begleite euch Schritt für Schritt zurück zu einem harmonischeren Miteinander. Du darfst dich dafür jederzeit ganz unverbindlich bei mir melden.

